Vom Korn zum Brot

Im Sachunterricht hatten wir bereits so einiges über Getreide, Getreideprodukte und die Ernte früher gelernt und ausprobiert und am 14.09.17 fuhren wir (die 3b) gemeinsam mit der 3a zum Gut Adolphshof, um den Weg des Korns vom Feld bis in die Backstube zu verfolgen.

 

Auf der Streuobstwiese untersuchten wir ganz genau verschiedene Körner. Wir säten unser eigenes kleines Getreidefeld. Außerdem durften wir uns eine Bienenwabe ansehen. Darin war ein ganzes Bienenvolk fleißig und wir konnten die Wärme der Tierchen durch die Scheibe spüren.

Anschließend ging es in die Mühle. Wie riesig so ein Mühlstein ist! gemeinsam schafften wir es, den schweren Stein zu drehen.

                                        

Doch bevor das geerntete Getreide gemahlen werden kann, müssen die Körner aus den Ähren geschlagen werden. Das nennt man "dreschen" und ist ganz schön anstrengend!

           

                           

Die mühsam aufgelesenen Körner mahlten wir nun mit Getreidemühlen zu Mehl. Das dauert ziemlich lange!


Das gemahlene Getreide wurde gesiebt und dann war endlich alles für´s Backen vorbereitet.

Nach ausgiebigem Händewaschen trafen wir uns in der Backstube wieder. Leckere Quarkbrötchen sollte es geben.

Zu unserem frisch gemahlenen Mehl kam Quark, 1 Ei, Kräutersalz und Backpulver. Alles wurde verknetet und zu Brötchen geformt. Wir durfen noch verschiedene Körner drauf streuen, dann ging es ab in den Ofen. Nach kurzer Zeit duftete es köstlich.

 

  

Im Essraum hatten die anderen Kinder schon die Tische gedeckt und schon bald konnten wir uns unsere Brötchen mit Butter und Apfelgelee schmecken lassen. Auch der Apfelsaft war köstlich!

Gut gesättigt und ein bisschen erschöpft ging es mit dem Bus zurück zur Schule. Jetzt wissen wir ganz genau Bescheid! Es ist ein langer Weg vom Korn zum Brot. Wenn man das alles selber machen muss, dauert es sehr lange, bis man seinen Hunger stillen kann.

                   

   
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