Konzepte

Hausaufgabenkonzept
Lesekonzept
Förderkonzept
Präventionskonzept

Sicherheitskonzept

Ganztagskonzept

Beschwerdekonzept

 

 


Hausaufgabenkonzept Beschluss der Gesamtkonferenz vom 26.04.07



1. Grundlagen


Die vom Erlass „Hausaufgaben an den allgemein bildenden Schulen“ (16.12.2004) verlangten Grundvoraussetzungen bilden die Basis für die Hausaufgabenpraxis an der Grundschule Himmelsthür.
Diese lauten:
       - Hausaufgaben müssen selbstständig erledigt werden können
       - Hausaufgaben dürfen nicht mit Noten bewertet werden
       - Hausaufgaben dürfen maximal einen Zeitaufwand von 30 – 45 Minuten betragen
       - Hausaufgaben dürfen nicht von Freitag auf Montag aufgegeben werden

2. Kriterien


Das Kollegium der Grundschule Himmelsthür hält Hausaufgaben generell für sinnvoll. Über Art, Umfang und Häufigkeit entscheidet die jeweilige Lehrkraft in Abstimmung mit den in der Klasse unterrichtenden Kolleginnen. Für die Schüler aller Klassen existiert die Pflicht, Hausaufgabenhefte zu führen.
Als Kriterien für die Anfertigung von Hausaufgaben gelten schuleinheitlich:
       - Sauberkeit
       - Vollständigkeit
       - Regelmäßigkeit
Für die Schüler besteht nachmittags keine Möglichkeit, vergessene Bücher oder Hefte aus der Schule zu holen. Alternativ selbst ausgedachte Aufgaben sind kein Ersatz für vergessene Hausaufgaben, da wir unsere Schüler zu einem konzentrierten, verantwortungsvollen und Ernst nehmenden Umgang mit den Hausaufgaben erziehen wollen.

3. Unregelmäßigkeiten


Bei Unregelmäßigkeiten bei der Anfertigung von Hausaufgaben verfahren wir nach folgender Vorgehensweise:

a) Das Kind wird in eine Liste mit dem Datum eingetragen und muss die Hausaufgaben zum
nächsten Tag wiederholen.


b) Sollten die Unregelmäßigkeiten in einem kurzen Zeitraum mehrfach (3 - 4mal) auftreten,
werden die Eltern über die Situation informiert. Gleichzeitig wird ein Kontrollsystem in Gang gesetzt, bei dem der Lehrer durch Unterschrift im Hausaufgabenheft des Schülers die Richtigkeit der aufgeschriebenen Hausaufgaben bestätigt und die Eltern zuhause durch Unterschrift die Anfertigung der Hausaufgabe bestätigen. Wenn beide Seiten verantwortungsvoll mitarbeiten, ist das Problem gelöst.


c) Bei weiter auftretenden Unregelmäßigkeiten erinnert die Lehrkraft telefonisch an die Absprache und bittet um deren Einhaltung.


d) Zeigt auch dieses keinen Erfolg, muss der Schüler die nicht angefertigten Hausaufgaben jeweils an dem Tag in der Schule nachmachen.


4. Begleitende Hilfsmaßnahmen


- Im Rahmen des offenen Ganztagsangebotes findet eine Hausaufgabenbetreuung statt. Sollten die Kinder in diesem Zeitraum die Hausaufgaben nicht zu Ende anfertigen können, vermerkt
 die Lehrkraft dieses im Hausheft.  Die Kinder brauchen die Hausaufgaben nicht mehr zu Hause beenden.
Häusliche Arbeiten wie z B. tägliches Lesen, das Üben von 1x1-Reihen zur Festigung und das Üben für Klassenarbeiten liegen weiterhin im Verantwortungsbereich der Eltern.


- Belohnungssysteme für gut gemachte oder immer regelmäßig gemachte Hausaufgaben motivieren die Schüler. Die Art und Weise liegt in der Hand der jeweiligen Klassenlehrerin.


Lesekonzept Beschluss der Gesamtkonferenz vom 12.11.08

Unsere Schule verfügt über eine gut sortierte Bücherei mit ca. 500 modernen Büchern. Darüber hinaus steht den Kindern in jeder Klasse Lesematerial zur Verfügung.
Bereits ab Klasse 1.2 üben Eltern zusätzlich zur Lehrkraft mit einzelnen Kindern das Lesen. Ein fester Bestandteil der Hausaufgaben ist das tägliche, fünf bis zehnminütige laute Lesen. Alle Kinder führen eine Lesekarte, auf der dieses durch die Unterschrift eines Erwachsenen dokumentiert wird. Am Ende eines jeden Monats wird die Karte kontrolliert und gewürdigt.                                                                                                                                                                                                                                                             

Jährlich führen wir eine Projektwoche durch, in der alle Kinder handelnd und produktiv mit Texten umgehen. Eine Autorenlesung sowie ein Bücherflohmarkt regen zur weiteren Beschäftigung mit Büchern an.
Auch der alljährliche Vorlesewettbewerb ist Ansporn, das eigene Können unter Beweis zu stellen, ebenso wie das Vorlesen als „Lesekumpel“ im Kindergarten.
Alle Klassen nehmen am interaktiven Leseförderungsprogramm „Antolin“ teil, das die Kinder auf dem Weg zum eigenständigen Lesen fördert und durch Punkte- und Urkundensammeln motiviert.
Einmal im Jahr findet ein gemeinsamer Leseabend statt.
Während der Grundschulzeit lernt jedes Kind die Stadtbibliothek bei einem Besuch kennen.


Förderkonzept Beschluss der Gesamtkonferenz vom 27.05.2010

1)           Leitidee


2)           Unterricht


3)           Diagnose


     a)    Beobachtung
    
b)    Lernstandserhebung nach 6 Wochen
     c)    Arbeiten und Tests
    


4)           Organisatorische Maßnahmen

    
1.    Fördern

         
a)    Vorschulische Sprachförderung
         
b)    Frühförderunterricht
         
c)    Individuelle Lernentwicklungsdokumentation
         
d)    Lesemütter
         
e)    Konzentrationskurs
         
f)     Kooperation „Hellas 99“
         
g)    „Individuelle Förderung“ Uni Hildesheim
         
h)    „Lernkuhlt“ Uni und Asyl e.V.

     2.
    Fordern
         

          a)    Online Diagnose
          b
)  
  Lesemutter
          c
)    AG-Angebot
          d
)    Mathe-Olympiade
          e
)    Sportliche Wettkämpfe
         


5)           Ausblick


          a)    Methodentraining
          b)    "Frühförderung"

 

1. Leitidee:

Jedes Kind kommt mit unterschiedlichen Voraussetzungen und verschiedenen Interessengebieten zur Grundschule.

Wir wollen jedes Kind entsprechend seiner individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten fördern und fordern und gleichzeitig allen Schülern grundlegende Basiskompetenzen vermitteln, so dass sie erfolgreich am Unterricht der weiterführenden Schulen teilnehmen können.  

2. Unterricht: 

Wichtigster Baustein der allgemeinen Förderung ist der Unterricht in den Klassen, in dem den Kindern die Möglichkeit gegeben wird, entsprechend ihrer jeweiligen Voraussetzung zu lernen. Kriterien dieser inneren Differenzierung sind: 

-       hohe Schüleraktivität

-       Tages- und Wochenplanarbeit

-       Arbeit mit handlungsorientiertem Material

-       Partner- und Gruppenarbeit

-       Selbstkontrolle durch Schüler

-       Arbeit am Computer

-       Freiräume der Lehrkraft für persönliche Ansprache

 3. Diagnose: 

Um entsprechend zu fördern oder fordern, müssen zunächst die Stärken und Schwächen der Schüler diagnostiziert werden. 

a) Zentrales Instrument ist das tägliche Beobachten der Kinder. Dadurch
    bekommen die Lehrkräfte einen guten Eindruck von der persönlichen
    Entwicklung der einzelnen Kinder.

b) Innerhalb der ersten 6 Wochen nach der Einschulung wird eine
    Lernstandserhebung vorgenommen, in der die motorischen und
    kognitiven Voraussetzungen erfasst und in der Individuellen
    Lernentwicklungsdokumentation (ILE) festgehalten werden.    

c) In allen Fächern informieren Arbeiten und eingeschobene Tests die
    Lehrkraft genau über das Leistungsvermögen der einzelnen Schüler.

d) In den Fächern Deutsch und Mathematik nehmen die 3. und 4. Klassen an einem Online Diagnoseverfahren teil. Zu Beginn des Schuljahres wird ein Eingangstest und zu Beginn  
des 2. Halbjahres ein Zwischentest durchgeführt. Im Eingangstest werden die Kompetenzen aus dem vorangegangenen Schuljahr und im Zwischentest die Kompetenzen aus dem jeweils 1. Schulhalbjahr überprüft. die Auswertung liefert uns eine detaillierte Auflistung der Schwächen und Stärken der einzelnen Schüler.

4. Organisation der Förderung / Forderung:
 
Trotz aller Bemühungen bei der inneren Differenzierung, werden wir einigen Schülern nicht gerecht. Diese fördern/fordern wir mit folgenden organisatorischen Maßnahmen:

a) Die vorschulische Sprachförderung findet im Kindergarten statt, um
    die Kinder in gewohnter Umgebung zu unterrichten. Diese Förderung
    wird jedes Jahr von der gleichen Lehrkraft geleistet.

b) Jede Klasse erhält pro Woche 1 Stunde Förderunterricht (Bedarf 8
    Stunden). Dieser findet an 2 Tagen in der Zeit von 7.30 bis 7.55 Uhr
    statt. Darin werden akute Probleme einzelner Schüler in den Fächern
    Deutsch und Mathematik zeitnah behandelt (möglichst behoben).   
    Dieser Förderunterricht wird möglichst von der Fachlehrerin gehalten,
    wenn es geht jahrgangsübergreifend. Er kann nur 
angeboten werden,                                                                                                                         wenn die GS Himmelsthür mit ausreichenden Stunden ausgestattet ist.

c) Seit Schuljahresbeginn 2011/12 besteht eine Kooperation zwischen der Grundschule Himmelsthür und der Anne-Frank-Schule (Förderschule mit dem Schwerpunkt lernen), das RIK (Regionales Integrationskonzept).  Gemäß der durch Erlass geregelten Berechnungsgrundlage von 2 Stunden pro Klasse stehen zwei Förderschullehrer mit 16 Unterrichtsstunden zur Verfügung. Es sollen die SchülerInnen unterstützt werden, bei denen sonderpädagogischer Förderungsbedarf festgestellt wurde oder die präventiv sonderpädagogische Förderung benötigen. Die präventive Arbeit soll vorwiegend in den ersten beiden Schuljahren stattfinden, darüberhinaus werden im dritten und vierten Schuljahr  die "I-SchülerInnen" mitbetreut.

Integrativer Unterricht soll den betroffenen SchülerInnen ein gemeinsames Lernen innerhalb des Klassenverbandes ermöglichen, in bestimmten Fällen ist jedoch auch eine individuellle Förderung außerhalb des Klassenraums sinnvoll.

SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderungsbedarf sollen in Anlehnung an die Rahmenrichtlinien der Grundschule lernen, Leistungsanforderungen und  Arbeitsumfang sollen jedoch so individuell bemessen sein, dass die Lernmotivation gefördert wird und Lernfortschritte erzielt werden können.

Die Leistungen der "I-SchülerInnen" werden während der gesamten Grundschulzeit nicht benotet, sondern in schriftlicher Form individuell bewertet.


d) Die ILE dokumentiert die Leistungsentwicklung jeden Schülers in allen
    Fächern und im Arbeits- und Sozialverhalten. Regelmäßig im Herbst
    und im Frühjahr (und bei akuten Fällen), treffen sich die
    unterrichtenden Lehrkräfte einer Klasse, um sich über die einzelnen
    Schüler auszutauschen. Bei grundlegenden Schwächen oder Stärken
    eines(r) Schülers(in), werden von dieser pädagogischen Runde
    Förder- oder Forderpläne erstellt.

e) Auf Grund der Ergebnisse der Online-Diagnose und der täglichen Beobachtung der Lehrkräfte erstellen wir für jedes Kind individuelle Förder- und Forderpläne. In den
Fächern  Mathematik und Deutsch werden jeweils in einer Stunde pro Woche diese Aufgaben bearbeitet. Diese Stunden werden jahrgangsübergreifendmit 2 Lehrkräften und unseren  2 Bundesfreiwilligen geplant. So sind wir in der Lage, 4 Gruppen nach den Leistungsständen zu bilden. Die kleinen Gruppen ermöglichen es uns, gezielt und individuell auf die Stärken und Schwächen der einzelnen Schüler einzugehen.

f) Zum Aufbau der grundlegenden Lesekompetenz kommen regelmäßig
    Lesemütter in die Schule und üben nach Absprache mit der Lehrkraft
    mit den schwächeren Schülern lautes, deutliches Vorlesen und
    Sinn erfassendes Lesen.

g) Im ersten Schulhalbjahr wird im Rahmen des AG-Unterrichts in den 3. Klassen ein Konzentrationskurs
nach dem Marburger Modell angeboten Die Klassenlehrerinnen benennen die Teilnehmer. Im 2. Schulhalbjahr findet dieser Konzentrationskurs dann in den 4. Klassen statt.

Für den 1. und 2. Jahrgang gibt es einen Konzentrationskurs jeweils montags in der 5. Stunde während der Betreuungszeit. So hoffen wir nachhaltig die Konzentration einzelner Schüler zu verbessern. 

h) Jedes Jahr nehmen einige Schüler(innen) an der „Individuellen
    Förderung“ der Uni Hildesheim teil. Dabei werden die Schwer-
    punktthemen zwischen Fachlehrkraft und fördernden Studenten
    abgesprochen.

i) Bei Bedarf melden wir Kinder bei dem Projekt „Lernku(h)lt“ an, das
    von der Uni und dem Verein „Asyl e.V.“ angeboten wird. Dabei wird
    Kindern mit Migrationshintergrund in kleinen Gruppen bei sprachlichen
    Schwierigkeiten oder Lernproblemen geholfen.

j) Durch Kooperation mit dem Schwimmverein „Hellas 99“, gehen wir
    gezielt auf die Bedürfnisse von Nicht- bzw. unsicheren Schwimmer ein.
    Ein zusätzlicher Schwimmkurs im Frühjahr für die 3. und 4.
    Jahrgänge, führen (fast) alle Schüler zu einer gesicherten Schwimm-
    fähigkeit.

Aber auch den stärkeren Schülern mit besonderen Interessen, müssen wir gerecht werden. Deshalb führen wir folgende Maßnahmen durch:

a) Die Schüler, die bei der Online Diagnose gut bis sehr gut abgeschnitten haben, werden pro Jahrgang in eine Fordergruppe zusammengefasst und erhalten so pro Woche jeweils eine Stunde in Deutsch und eine Stunde in Mathematik weiterführende Aufgaben mit erhöhtem Leistungsanspruch.

b) Die bereits angesprochenen Lesemütter bearbeiten mit den stärkeren
    Schülern weiterführende Aufgaben. Durch einen Vorlese-Wettbewerb
    erhalten die starken Schüler die Möglichkeit, sich mit gleichstarken
    Schülern aus der Parallelklasse zu messen.

c) Ein umfangreiches AG-Angebot im Pflicht- und freiwilligen Bereich
    gibt allen Schülern die Gelegenheit, sich in ihren Interessengebieten
    weiterzubilden oder ganz neue Themen kennen zu lernen. Dabei
    sollen die Bereiche „Kunst und Werken“, “ „Theater“ und Konzentration
    „“ vorrangig abgedeckt werden.

d) Wir nehmen mit allen 3. und 4. Klassen an der Mathe-Olympiade teil.
    Die Aufgabenstellungen bieten speziell für die leistungsstärkeren
    Schüler Anreize und gibt ihnen die Gelegenheit für einen schulüber-
    greifenden Wettbewerb.

e) Wir nehmen an den sportlichen Turnieren „Ball über die Schnur“,
    „Haseder Biathlon“, „Mädchen- und Jungen-Fußball“ sowie am
    „Wedekind-Lauf“ teil. So messen sich unsere sportlichen Kinder mit
    anderen Schulen.

 
5. Ausblick:

Um unsere Schüler noch besser unterstützen zu können, streben wir für das nächste Schuljahr  an:

  -  Einführung eines strukturierten Methodentrainings für alle Klassen

  -  Veränderung des "Frühförderunterrichts"



Präventionskonzept Beschluss der Gesamtkonferenz vom 12.11.08

In diesem Bereich arbeiten wir mit drei Bausteinen:

1) Verpflichtende Teilnahme aller Klassen am Projekt „Klasse 2000“

www.klasse2000.de


Die Klassen sind selbst in der Pflicht, Sponsoren zu finden. Sollte das nicht erfolgreich sein, müsste die Elternschaft das Geld aufbringen.

2) „Früh übt sich…“

Im Frühjahr eines jeden Jahres wird Frau Wiltzsch dieses Projekt in den 3. und 4. Klassen durchführen.

3.) „Selbstschutz für Kinder“

Im Frühjahr eines jeden Jahres werden Herr und Frau Preiß dieses Projekt mit den 3. Klassen durchführen.
50% der Kosten übernimmt der Förderverein, den Rest müssen die Eltern übernehmen.
Am Ende der 4. Klasse werden die behandelten Themen in einer Doppelstunde wiederholt.

 

 

Sicherheitskonzept Beschluss der Gesamtkonferenz vom 27.05.2010


I. Zielsetzung:
  

II. Rahmenbedingungen:                        1. Kontakt-Beamter im Kindergarten
                                                                       2. Polizist in den 1. Klassen
                                                                       3. Aktion „gelbe Füße“
                                                                       4. Schulvorbau

III. Schulorganisation:                             1. Schulordnung
                                                                       2. Waffenverbotserklärungen
                                                                       3. Erste-Hilfe
                                                                       4. Brandschutz- und Evakuierungs-
                                                                           maßnahmen

IV. Präventive Maßnahmen                    1. Klasse 2000
         während der GS-Zeit:                    2. Streitschlichter 3.Klassen
                                                                 3. Gewalt-Prävention 3. und 4. Klassen
                                                                 4. Fahrrad-Überprüfung und 
                                                                     ADAC-Geschicklichkeits-Turnier
                                                                 5. Fahrradausbildung und Prüfung 
                                                                      4. Klassen

V. Verbindliche Vorgehensweise         a) „Streit“ zwischen Mitschülern
                      bei einem „Vorfall“:             b) Massive Vorfälle
                                                                 c) Einschalten von Polizei und Staatsanwaltschaft
                                                                     

 


I. Zielsetzung:

Um ihren Bildungsauftrag erfüllen zu können, muss die GS Himmelsthür für alle Schülerinnen und Schüler ein Ort des Vertrauens, der Sicherheit und der Verlässlichkeit sein.

Alle an unserer Schule Beteiligten, Schüler und Schülerinnen, Schulleitung, Lehrkräfte, Eltern, schulische Mitarbeiter und Schulträger, müssen an der Schaffung dieser Voraussetzung mitarbeiten.

II. Rahmenbedingungen:

1. Kontakt-Beamter im Kindergarten

In den Himmelsthürer Kindergärten machen alle Kinder unter Anleitung des Kontraktbeamten der Polizei, einen Fußgänger-Führerschein.

Dabei werden den Kindern Grundsätze für das richtige Verhalten im Straßenverkehr vermittelt.

2. Polizist in den 1. Klassen

Jedes Jahr im ersten Schulhalbjahr, kommt Herr Grelka, als Polizist verantwortlich für die Verkehrsausbildung in Schulen, in unsere ersten Klassen, zeigt ihnen Gefahrenpunkte rund um unsere Schule auf und übt mit den Schülerinnen und Schülern praktische Übungen für richtiges Verhalten.

3. Aktion „gelbe Füße“

Die Teilnahme an der Aktion „gelbe Füße“ im Schuljahr 06/07 hat dazu geführt, dass an den gefährlichen Stellen in ganz Himmelsthür optische Markierungen das sichere Überqueren von Straßen unterstützen.

4. Schulvorbau

Durch die Errichtung eines Schulvorbaus im Sommer 2010 wird die gefährliche Situation der offen zugänglichen Toiletten bereinigt. Durch die Integration der Toiletten in unser Schulgebäude erhöhen wir die Sicherheit der Kinder. Dann können die Kinder auch im Winter bei Minus-Temperaturen im „Warmen“ auf Toilette gehen und müssen nicht mehr über den kalten Schulhof laufen.

III. Schulorganisation:

1. Schulordnung:

Im November 2006 wurde eine von Schülern und Lehrern erarbeitete Schulordnung beschlossen. Darin werden alle Bereiche des schulischen Zusammenlebens beschrieben. Alle Schüler und Schülerinnen der GS Himmelsthür verpflichten sich durch ihre Unterschrift, diese Regeln einzuhalten und somit zu einem harmonischen Schulalltag beizutragen.

Die Eltern erhalten die Schulordnung ebenfalls und bestätigen die Kenntnisnahme durch ihre Unterschrift.

2. Waffenverbotserklärungen

Laut Erlass des MK vom 29.06.1977, erklären alle Schüler per Unterschrift, dass sie sich verpflichten, keine Waffen oder ähnliches mit in die Schule zu bringen.

3. Erste-Hilfe

Das Kollegium bildet sich regelmäßig im Bereich der „Erste-Hilfe-Maßnahmen“ weiter. Die Erste-Hilfe-Beauftragte ist Frau A. Burgdorf , sie ist Ansprechpartnerin für Erste-Hilfe-Maßnahmen.

4. Brandschutz- und Evakuierungsmaßnahmen

Jedes Jahr wird eine Evakuierungs-Übung durchgeführt. Die Brandschutzbeauftragte ist Frau Keiper  . Sie ist Ansprechpartnerin für Brandschutz- und
Evakuierungs-Angelegenheiten.

IV. Präventive Maßnahmen während der GS-Zeit:

1. Klasse 2000

Alle Klassen der GS Himmelsthür nehmen an dem Gewalt- und Suchtpräventionsprogramm „Klasse 2000“ teil.

2. Streitschlichter 3. Klassen

Ausgewählte Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen, werden im 1. Schulhalbjahr im Rahmen einer „Streitschlichter-AG“ zu Streitschlichtern ausgebildet und legen eine Prüfung ab. Danach werden sie in den Pausen –zusammen mit den Streitschlichtern der 4. Klassen- eingesetzt.

Organisiert wird dieses Projekt von Frau Bode.

3. Gewalt-Prävention 3. und 4. Klassen

Im 2. Schulhalbjahr nehmen die 3. Klassen der GS Himmelsthür an einem Gewaltpräventionskurs teil. Darin werden folgende Themengebiete angesprochen:

- Umgang mit Angst
- Hilfe holen –für sich selbst und andere
- Entführung – Notwehr
- Grenzen setzen in alterstypischen Konfliktsituationen

Der Kurs umfasst 8 Doppelstunden. Zum Ende der 4. Klassen wird der Themenbereich noch einmal in 2 Doppelstunden wiederholt.

4. Fahrrad-Überprüfung und ADAC-Geschicklichkeits-Turnier

Jedes Jahr im Frühjahr, wird die Verkehrstüchtigkeit der Fahrräder der Schülerinnen und Schüler unserer 2., 3. und 4. Klassen, von der Polizei überprüft. Danach müssen die Kinder den –vom ADAC angebotenen Fahrrad-Geschicklichkeits-Parcour
bewältigen.

In anschließenden Elterngesprächen werden die Eltern über die „Fahrrad-Sicherheit“ ihrer Kinder informiert.

5. Fahrradausbildung und Prüfung 4. Klassen

Die 4. Klassen nehmen an der Fahrradausbildung im Verkehrsübungsgelände in der Steingrube teil und schließen diese mit der Fahrradprüfung ab.

V. Verbindliche Vorgehensweise bei einem „Vorfall“:
 

a) „Streit“ zwischen Mitschülern

1. Streitschlichter greifen ein
2. Streitschlichter besprechen den Vorfall mit den Beteiligten nach ihren gelernten  
    Mustern
3. Klassenlehrerin wird über den Vorfall informiert

Die Streitschlichter werden von Frau Bode betreut.
 

b) Massive Vorfälle, die die Kompetenz der Streitschlichter überfordert

1. Klassenlehrerin wird informiert
            a) Klassenlehrerin regelt den Vorfall und informiert bei Bedarf die Eltern
            b) Klassenlehrerin beruft eine pädagogische Runde ein (alle in der Klasse
                unterrichtenden Lehrkräfte und auf Wunsch auch Schulleitung) und
               bespricht den Vorfall

            - Geeignete Maßnahmen werden von der Klassenlehrerin durchgeführt

oder    - Klassenlehrerin lädt ein zu einer Klassenkonferenz über Erziehungsmittel

oder    - Schulleitung lädt ein zu einer Klassenkonferenz über Ordnungsmittel.


           
c) Einschalten von Polizei und Staatsanwaltschaft

                Bei allen Fällen, in denen die Polizei oder Staatsanwaltschaft beteiligt wer-  
                den soll, ist die Verbindungslehrkraft Frau Gehrke.

 

 

Ganztagskonzept

 

1. Vorwort

 

Der Ortsteil Himmelsthür liegt am nordwestlichen Stadtrand von Hildesheim. Hier existieren noch gewachsene Strukturen und langjährige Traditionen werden gepflegt und erhalten.

Dennoch ist der gesellschaftliche Wandel der heutigen Zeit auch in Himmelsthür spürbar. Die Zahl der Alleinerziehenden steigt in unserem Einzugsgebiet und die Berufstätigkeit beider Eltern wird zunehmend der Normalzustand. Dieses führt zu einer erhöhten Nachfrage nach pädagogischer Betreuung, die der im Schulgebäude ansässige HORT trotz Erhöhung der Betreuungsanzahl nicht mehr abdecken kann. Immer mehr Einzelkinder werden eingeschult, die häufig in einer von Medien (Fernseher, PC, elektronische Spiele) geprägten Umgebung leben, so dass soziale kindgerechte Kontakte abnehmen.

Kindern aus bildungsferneren Schichten fehlen häufig kulturelle oder freizeitgestaltende Angebote und Anregungen. Somit sind sie in ihrer kindgemäßen Entwicklung benachteiligt, was sich oft auch auf die schulischen Leistungen auswirkt.

Kinder haben in der heutigen Zeit nicht immer einen verlässlichen und ausgewogenen Tagesrhythmus. Mahlzeiten werden individuell eingenommen, bewegungsfördernde Aktivitäten (und damit die Bewegungsfähigkeit) als Ausgleich für „sitzende„ Tätigkeiten nehmen ab und Zeit für selbständiges, kreatives Ausprobieren wird kaum noch eingeplant.

Auf diese beobachtbaren Defizite müssen wir als Grundschule Himmelsthür mit einem veränderten Schulangebot reagieren und die Einrichtung eines offenen Ganztagsangebotes ist ein erster Schritt.

 

 2. Bedarfsermittlung

 Um einen Antrag auf Einrichtung eines offenen Ganztagsangebotes stellen zu können, musste zunächst die Frage geklärt werden, ob die Eltern überhaupt einen Bedarf haben. Deshalb führten wir im Mai 2011 eine Elternbefragung in den 1. und 2. Klassen durch, die im Schuljahr 2012/13 in den 3. und 4. Klassen sein würden. Wir erhielten folgendes Ergebnis: 

Von den 67 Schüler(innen) des 1. und 2. Jahrgangs haben 38 (67%) Interesse, an ein, zwei oder drei Tagen am Ganztagsangebot teilzunehmen. 10 Schüler(innen) von den 40 Kindern des Horts, der sich in unserem Schulgebäude befindet, würden ebenfalls an unserem Angebot teilnehmen. Nur 16 Schüler(innen) zeigten kein Interesse. Von 3 Eltern erhielten wir keine Rückmeldung.

Dieses Ergebnis ermunterte uns, unsere Planung motiviert fortzusetzen. 

 

3.  Zustimmung der Gremien

Auf der Grundlage des Ergebnisses der Elternbefragung unterstützte das Kollegium in der Dienstbesprechung am 16. Mai 2011 unser Vorhaben, ein offenes Ganztagsangebot zu errichten. Die Gesamtkonferenz stimmte am 9. Juni 2011  und der Schulvorstand am 23. Juni 2011 zu. Der Schulelternrat signalisierte im Vorfeld sein Einverständnis und gab uns nach den Neuwahlen am 11. November 2011 offiziell seine Zustimmung. So wurde am  22. August 2011 der Antrag auf Einrichtung eines offenen Ganztagsangebotes an die Stadt Hildesheim gestellt, der in der Ratssitzung am 10 Oktober 2011 genehmigt wurde.

 Nachdem alle Gremien zugestimmt hatten, konnten wir mit den inhaltlichen, organisatorischen und finanziellen Planungen beginnen.

 

 

4.  Zielsetzung

 

Grundlegendes Ziel unseres Ganztagsangebotes als Ergänzung unseres normalen Schulvormittages, soll die ganzheitliche Förderung der Persönlichkeitsentwicklung unserer Schülerinnen und Schüler, insbesondere ihrer sozialen Fähigkeiten und ihres aktiven Freizeitverhaltens sein. So möchten wir zielgerichtete Hilfe für die Problematik „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ anbieten.

-  In der Gemeinschaft mit anderen Kindern (gemeinsames Mittagessen, freies Spiel in offenen Phasen, gemeinsame Freizeitangebote) sollen die Kinder soziale Kontakte   aufnehmen,   lernen, sich in Gruppen einzufügen und sich zu behaupten, Konflikte erfahren und selbständig Lösungsstrategien erarbeiten (Schulprogramm. Leitziel 2).

-  Den unterschiedlichen Voraussetzungen unserer Kinder müssen wir gerecht werden durch eine Unterstützung bei den Hausaufgaben und individuelle Förderung bei auftretenden Lernschwierigkeiten (Schulprogramm, Leitziel 1).

-  Der fortschreitenden Bewegungsarmut unserer Kinder soll ein AG-Angebot entgegengesetzt werden, das vermehrt den sportlichen Aspekt berücksichtigt. Gleichzeitig sollen tägliche Phasen des freien Spiels angeboten werden, so dass die Kinder auf unserem Schulhof, der durch die Umgestaltung in den letzten zwei Jahren viele Bewegungsanreize bietet, kreativ spielen können (Schulprogramm Leitziel 5).

 

Diese Ziele wollen wir mit bekannten und bewährten Personal (Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeiter) und ortsansässige Kooperationspartner erreichen, um unseren Kindern eine verlässliche Umgebung bieten zu können.

 

5. Organisation des Ganztagskonzeptes

 

 5.1.Grundlagen

-   Wir wollen zunächst einmal das Ganztagsangebot zum Kennenlernen, Erproben und zur Ermittlung des tatsächlichen Bedarfs auf 3 Tage beschränken. Es soll am  Montag, Dienstag und Donnerstag für die Klassen 1- 4 stattfinden.

-   Die Eltern können ihr Kind an einem, zwei  oder an allen 3 Tagen anmelden.    

-   Diese Anmeldung  gilt für ein Schuljahr verbindlich und verpflichtet zur regelmäßigen Teilnahme.

-   Das Ganztagsangebot ist an die regulären Schulzeiten gekoppelt und findet  nicht in den Ferien statt.

-   Angemeldete Kinder nehmen verbindlich am Mittagessen teil.

-   Keinesfalls wollen wir in Konkurrenz mit dem städtischen Hort treten, der in unserem Schulgebäude ansässig ist und Kinder, die längeren Betreuungsbedarf oder

 auch Betreuung in den Ferien benötigen, täglich bis 17:00 Uhr versorgen  kann.

 

5.2  Zeitliche Gestaltung und Organisation:

5.2.1   Zeitplan

 

        Zeit

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

 Freitag

 

 

 

 

 

 

8.00-8.45

Unterricht

  der

Klassen  

            1 -

4

8.50 - 9.35

Unterricht

  der

Klassen

            1    -

4

9.35 - 9.45

               Frühstückspause in den Klassen

9.45-10.05

               Aktive Pause auf dem Schulhof

10.05-10.50

Unterricht

    der

Klassen

            1    -

4

10.55-11.40

Unterricht

    der

Klassen

            1    -

4

11.40-12.06

                Aktive Pause auf dem Schulhof

12.06-13.00

Betreuung   Klasse 1 / 2

Betreuung   Klasse 1

Betreuung   Klasse 1 / 2

Betreuung   Klasse 1

Betreuung   Klasse 1 / 2

12.05-13.00

Unterricht

der Kassen   3/4

 

 

Unterricht   der Klassen 2/3/4

Unterricht   der Klassen 3/4

Unterricht   der Klassen 2/3/4

Unterricht   der Klassen 3/4

 

13.00-14.00

Beginn   des Ganztagsangebotes mit dem

                         M IT T A G E S S E N  

14.00-14.45

 H A US A U F G A B E N    - Betreuung

und/oder   Aktives Spiel auf dem Schulhof oder in den Betreuungsräumen

14.45-15.45

AG-Bereich

AG-Bereich

 

AG-Bereich

 

                     

 

5.2.2 Mittagessen

Das Mittagessen soll in der Zeit von 13:00 Uhr-14:00 Uhr in der Grundschule Himmelsthür eingenommen werden. 

Die Schüler und Schülerinnen sollen  von  zwei Pädagogischen Mitarbeitern und zwei weiteren Personen betreut werden.

 

 

5.2.3   Hausaufgaben

Hausaufgaben ergänzen die schulische Arbeit und dienen der Festigung und Vertiefung des im Unterricht erarbeiteten Unterrichtsstoffes.Daher wird geplant, dass unsere Schüler und Schülerinnen von 14:00 Uhr bis 14.45  Uhr Zeit haben, ihre Hausaufgaben anzufertigen. Wenn die Stundenversorgung ausreicht, sollen die Schüler und Schülerinnen bei der Hausaufgabenanfertigung  von 2 Lehrkräften  und  von zwei Bundesfreiwilligen unterstützt werden.

Nach der Anfertigung der Hausaufgaben sollen die Kinder Zeit zum freien Spiel haben. Bei schönem Wetter steht ein großer Außenbereich mit vielen Bewegungsmöglichkeiten zur Verfügung. Bei schlechtem Wetter benötigen wir in der Außenstelle der Hauptschule 2 große Räume, die wir bei der Stadt Hildesheim beantragen müssen.

 

5.2.4     AG- Bereich

Zwischen 14.45 Uhr und 15.45 Uhr werden alle Schüler und Schülerinnen am AG- Bereich teilnehmen. Es wird geplant für jeweils ca. 12 -14 Kinder eine AG einzurichten.

Die Schule ist mit folgenden möglichen Kooperationspartnern im Gespräch und bemüht, diese möglichst aus den ortsansässigen Vereinen zu rekrutieren:

-          Go 20

-          dem Sportverein  „TUS Grün-Weiß Himmelsthür“

-          dem Tanzstudio „Ars Saltandi“

-          dem Schwimmverein Hellas 99

-          dem Musikverein Himmelsthür

-          Sportverein Eintracht Hildesheim

 

Es wird angedacht  3-4 AGs auch durch Lehrer und Pädagogische Mitarbeiter anzubieten. Zur Diskussion stehen zurzeit: eine Schach-AG, eine Trommel-AG, eine Musik-AG  und eine Kunst-AG.

Generell sollen Angebote aus  musischen, sportlichen und kreativen Bereichen unterbreitet werden, um den Kindern ein breit gefächertes Angebot anzubieten und somit Anreize für eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu geben. 

 

5.2.5  Personelle Planung

Durch einen Kooperationsvertrag mit Go -20 oder Eintracht Hildesheim würden wir zwei Bundesfreiwillige bekommen, die den gesamten Nachmittagsbereich (Mittagessenbetreuung, Hausaufgabenhilfe und  den AG –Bereich) begleiten. Den AG-Bereich planen wir zum Teil mit Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeitern und ergänzen ihn durch außerschulische Kooperationspartner.

 

5.2.6   Räumliche Planung

 Für das Mittagsessen muss mit dem Landkreis und der Stadt Hildesheim die Nutzungsmöglichkeiten der Mensa des Gymnasiums abgesprochen werden.Für die Hausaufgabenbetreuung stehen uns genug Klassenräume zur Verfügung.Im AG-Bereich fehlen uns Räume. Deshalb haben wir bei der Stadt Hildesheim2 Räume der benachbarten Außenstelle der Hauptschule „Geschwister-Scholl“ beantragt, die mit Lese-, kreativem Spiel und Bastelmöglichkeiten ausgestattet werden muss. Ebenso benötigen wir auch von 13:00Uhr -16:00 Uhr die Sporthalle, die sich auf dem Schulgrundstück befindet und als Ausweichmöglichkeit für den Bereich „Freies Spiel“ und für Bewegungsphasen nötig ist.

 

6. Umsetzung im Schuljahr 2017/18

 6.1. Teilnehmer

 Am Ganztagsangebot nehmen im Schuljahr 2017/18 insgesamt 58 Kinder teil:

 Montags :        45  Kinder

 Dienstags:       38  Kinder

 Donnerstags:  37  Kinder

 

6.2. Mittagessen

 Das Mittagessen wird in der Zeit von 13.00 Uhr bis 14.00 Uhr in der Grundschule Himmelsthür eingenommen. Das Mittagessen wird von der CGH ( Cateringgesellschaft Himmelsthür) geliefert. Täglich gibt es drei Gerichte zur Auswahl, wobei jeweils ein vegetarisches sowie ein schweinefleischfreies angeboten werden. Die Auswahl trifft für alle Kinder gemeinsam die Schule. Besonderheiten können die Eltern bei der Anmeldung angeben. Das Essen kostet 2,80€  inklusive Serviceleistungen.

 

6.3. Hausaufgaben und Freies Spiel

 Von 14.00 Uhr bis 14.45 Uhr haben die Kinder in der Schule Zeit, ihre Hausaufgaben zu erledigen. Sie werden dabei von zwei Lehrkräften und zwei Bundesfreiwilligen unterstützt. Sollten die Schülerinnen und Schüler in der vom Erlass vorgesehen Zeit von 30 Minuten ihre Hausaufgaben nicht schaffen, müssen sie sie nicht zu Hause beenden. Es besteht ein enger Kontakt zu den Lehrkräften, die die Hausaufgaben erteilen, so dass ggf. der Umfang reduziert werden kann.

Nach den Hausaufgaben haben die Kinder Zeit zum freien Spiel, das bei schönem Wetter im Außenbereich stattfindet.  Bei schlechtem Wetter finden die Kinder Angebote in den Betreuungsräumen (s.u.). Der Außenbereich, der seit 2011 vom Förderverein der Grundschule Himmelsthür zu einem Angebots- und Bewegungsraum umgestaltet worden ist, bietet vielfältige Möglichkeiten:

-         Ruhebereich „Unter den Linden“

-         Sandkastenbereich „ La Casita“ für die jüngeren Schülerinnen und  Schüler

-         Fußballplatz mit kleinen Toren

-         Naturdorf mit Holzhütten und Baumstamm für Rollenspiele und Kreativität

-         Spielbereich mit Hängemattenschaukel und Rutschenturm

-         Große Hangrutsche

-         Amphietheater  für Vorführungen

-         Pausenspiele

 

6.4. AG-Bereich

 Zwischen 14.45 Uhr und 15.45 Uhr nehmen die Kinder an AG-Angeboten teil. Die Schule konnte dafür folgende Kooperationspartner gewinnen:

-         Go20

-         TUS Grün-Weiß Himmelsthür

-         Ars Saltandi

 

Außerdem bieten Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter unserer Schule sowie eine Erzieherin des Städtischen Horts AG’s an. Angeboten werden in diesem Schuljahr folgende AG’s:

Montags:         Spiel und Spaß, Handball, Schwimmen            

Dienstags:       Spiel und Spaß, Kunst, Tanz (Ars Saltandi), Fußball,

Donnerstags:   Spiel und Spaß, Turnen, Gesellschaftsspiele,

Damit spricht das AG-Angebot vielfältige Interessen der Kinder an. Es gibt Angebote im musischen, sportlichen und kreativen Bereich und bietet damit eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Gerade Kinder, die sonst nachmittags allein zu Haus wären, werden so an interessante Aktivitäten herangeführt. Von Vorteil ist die Einbindung örtlicher Vereine, die die Kinder auch in ihrer Freizeit besuchen können. Unsere Kooperationspartner profitieren also z. T. auch von unserer Zusammenarbeit.

Innerhalb der oben aufgeführten AG werden Projekte über 5 Wochen angeboten. Während dieser Zeit müssen die Kinder in der gewählten AG bleiben. Nach den 5 Wochen können die Kinder neu wählen, entweder sie bleiben in der AG oder sie entscheiden sich für eine andere. Die Erfahrungen des letzten Schuljahres zeigen, dass wir speziell für die Kinder der 1. und 2. Klassen kürzere Projekte anbieten müssen, da sie sich manchmal unter einer AG etwas anderes vorstellten und dann gebunden waren. Im neuen System  bieten wir den Kindern überschaubare Zeiträume und vielfältige Angebote  und die Übungsleiter können in den 5 Wochen kontinuierlich mit einer festen Gruppe arbeiten.

 

6.5. Räumlichkeiten

Für unser Nachmittagsangebot stehen uns verschiedene Räume zur Verfügung. Wie oben beschrieben, wird das Mittagessen in der Mensa des Gymnasiums Himmelsthür eingenommen. Somit wird dafür in der Schule kein Raum benötigt. Die Hausaufgaben erledigen die Kinder in zwei ebenerdig liegenden Klassenzimmern. Für die sportlichen Angebote (Handball, Fußball und Turnen) steht uns die Turnhalle „Hoher Turm“ zur Verfügung.

Die AG „Ars Saltandi“ geht direkt in die Tanzschule Ars Saltandi, die im Ort liegt und alle Möglichkeiten für Tanz und Akrobatik bieten. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler werden von einem Bundesfreiwilligen zu Fuß dorthin begleitet (ca. 15 Minuten Fußweg) und nach Beendigung der AG dort von ihren Eltern abgeholt.

Die AG  „Gesellschaftsspiele“ finden in Klassenräumen unsere Schule statt. Die „Trommel“-AG wird in einem der Betreuungsräume durchgeführt.

Die AG „Spiel und Spaß“ nutzt den weitläufigen Schulhof sowie unsere zwei Betreuungsräume. Unsere pädagogischen Mitarbeiterinnen haben die Räume sehr ansprechend eingerichtet. Sie bieten Ruhezonen und auffordernde Spielecken.

 

 

Beschwerdekonzept der VGS Himmelsthür

Eine offene Kommunikation und ein gutes Miteinander zwischen Elternhaus und Schule sind uns sehr wichtig und eine unabdingbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Erziehungsarbeit der Kinder.

Ein regelmäßiger Austausch zwischen Elternhaus und Schule muss daher stattfinden. Dieser wird ermöglicht durch regelmäßig stattfindende  Elternabende und Elternsprechtage. Darüber hinaus stehen alle Lehrkräfte nach Terminvereinbarung für Einzelgespräche zur Verfügung.

 Sollte es einmal zu Beschwerden kommen, die den Unterrichtsstil-oder inhalt betreffen, ist

 

1.  zunächst der entsprechende Fachlehrer (Vertretungslehrer/in päd. Mitarbeiter/in) aufzusuchen.

     Im Falle der fehlenden Lösung des Problems, sollte

 

2. die jeweilige Klassenlehrerin hinzugezogen werden.

     Wenn auch dann keine Abhilfe geschaffen werden kann, kann

 

3.  die Schulleitung zu Rate gezogen werden.

     Sollte der Konflikt immer noch nicht gelöst worden sein, besteht die Möglichkeit,

 

4. die Landesschulbehörde einzuschalten.

 

Alle  Vereinbarungen werden dokumentiert und an die Gesprächsbeteiligten ausgehändigt.

 Bei Belangen, die mehrere Kinder bzw. Eltern in der Klasse betreffen, haben die Eltern die Möglichkeit, sich mit den Klassenelternratsvorsitzenden in Verbindung zu setzen. Diese können jederzeit eine Elternversammlung einberufen. Auf der Versammlung sollten die Eltern gemeinsam mit der Lehrperson versuchen, eine Einigung zu erzielen.

 

 

 

 

 

   
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